Galtalm: dient für den Auftrieb von Jung- bzw. Galtvieh (weibliche Rinder bis zur ersten Abkalbung sowie Stiere und Ochsen unter 2 Jahre) Gemeinschaftsalm: wird im Gegensatz
zur Einzelalm von Gemischte Alm: eine Mischform Halter(bub): ist der Hirte Hochalm: ist eine Alm ab einer Seehöhe von 1700 m Melkalm: dient vorwiegend dem Auftrieb von Milchkühen Mittelalm: ist eine Alm ab einer Seehöhe von 1300 bis unter 1700 m Nachschaubehirtung: dabei wird täglich vom Heimbetrieb auf die Alm „gependelt“ und das (meist Jungvieh) versorgt – eben „Nachschau“ gehalten Niederalm: ist eine Alm bis zu Schwenden: Säubern der Weide-flächen von Holzgewächsen, diese werden dann verbrannt = Brandrodung: davon leitet sich wiederum der Begriff des Reiths (auch Röth) ab; uraltes Werkzeug dabei: das Sappl, womit auch Blocher, große Holzstämme (zum Hüttenbau) gezogen werden; dazu: aufgelassene Almhüttensiedlungen (Almdörfer) werden als Wüstung bezeichnet. Flächen, die zu verwildern beginnen, nennt man vergandet. Schwoager/in: in der Eisenwurzen beheimateter Begriff für Almer oder (inneralpin) Alper(er) = Senner/in Servitutsalm: wird auch als Berechtigungsalm
bezeichnet, ist heute ersetzt durch den Begriff Einforstungsalm:
Bedeutet das Recht des Liegenschaftseigentümers (Pächter
= Berechtigter) zur Nutzung (Viehhaltung, Holzentnahme) auf fremdem Grund
u. Boden AV: Alpenverein (ÖAV) ÖBF: Österreichische Bundesforste M 123: Markierungszahl des jeweiligen
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