Orthofotos & Topographie


zur Kartenapplikation: Orthofotos zur Karte   Ein Orthofoto ist im Gegensatz zum Luftbild ein verzerrungsfreies Abbild der Erdoberfläche. Die Verzerrungen und Verschiebungen, welche bei der Aufnahme eines Bildes durch die Zentralprojektion und die unterschiedlichen Entfernungen der Objekte zur Kamera entstehen, werden mit Hilfe eines Digitalen Geländemodells (DGM) rechnerisch ausgeglichen.
zur Kartenapplikation: Orthofotos  

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Orthophotos 3. Gesamtbefliegung 2009 - 2011

Seit 1998 werden in einem regelmäßigen Zyklus Digitale Farborthophotos der gesamten Landesfläche erzeugt. Beginnend mit den Bildmessflügen 2005 wurde die geometrische Bodenauflösung auf 20 cm verbessert. Ab 2009 werden die Orthophotos als Echtfarbbilder (RGB) und Farbinfrarotbilder (CIR) abgegeben. Seit 2010 werden die Orthophotos in einem Zeitraum von drei Jahren aktualisiert. Die Orthophotos aus der Befliegung 2007 werden Ende November 2011 durch die Orthophotos aus der heurigen Befliegung ersetzt.

Befliegungen bis 2010

 

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Digitales Geländemodell


Ein digitales Geländemodell, DGM, beschreibt die Erdoberfläche in digitaler Form. Es repräsentiert die Topographie ohne Vegetation und ohne Kunstbauten. Hingegen Baumaßnahmen, welche sich nicht vom Gelände abheben wie Straßen und Dämme, werden dennoch im DGM abgebildet.
Die großflächige Erfassung von digitalen Geländedaten erfolgt mit flugzeuggetragenem Laserscanning (Airborne Laser Scanning, ALS). Bei der Laserscannermessung wird ein Laserstrahl quer zur Flugrichtung abgelenkt und tastet das Gelände streifenweise ab. Dabei wird während des Fluges die Richtung und Distanz zu den gemessenen Punkten aufgezeichnet. Durch Auswertung der Messdaten erhält man die Y/X/Z Koordinaten der gemessenen Punkte.
ALS-Befliegungen werden zumeist mit einer Auflösungen mit 1 Punkt pro m2 und einer Höhengenauigkeit von < 15 cm durchgeführt.

Bei Luftbildauswertungen wird aus zwei benachbarten Luftbildern, welche sich in Flugrichtung um 60 % überdecken ein Stereomodell (dreidimensionales Modell) gebildet. In einem photogrammetrischen Stereoauswertegerät (analog oder digital) wird dieses Modell in das Landeskoordinatensystem transformiert und daraus eine Lage- und Höhenauswertung durchgeführt. Die Lage- und Höhengenauigkeit ist abhängig vom Bildmaßstab und der Kamerabrennweite.


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