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Hofnamen und Häusergeschichte

Sie finden hier auf der „Urmappe“ (detaillierte Landkarte aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts) jene Güter (Häuser und Höfe), die um ca. 1830 existierten. Die Daten wurden aus drei oberösterreichischen Quellen erhoben, für das Innviertel kamen noch zwei (kur)bayerische Aufzeichnungen dazu.

Beim Anklicken des blauen Symbols auf einem Anwesen werden die Hofnamen und die Option „Beschreibung“ angezeigt. Wenn Sie letztere anwählen, werden sämtliche Daten als PDF-Dokument dargestellt, das Sie auch ausdrucken können.

Suche:

Sie können durch Eingabe der heutigen Adresse, durch Zoomen in die Landkarte oder über die DKM (Digitale Katastralmappe: Katastralgemeinde und Einlagezahl) das gewünschte Anwesen anwählen.

Hinweis: Derzeit sind die Daten zu den Häusern der Städte Linz, Wels, Schärding, Braunau, Ried und des Marktes Obernberg noch nicht verfügbar, da die Lokalisierungen der Häuser im dicht verbauten Gebiet aufgrund der zahlreichen baulichen Veränderungen in den letzten zwei Jahrhunderten außerordentlich schwierig sind.

"Beschreibung":

Bei Anklicken des blauen Symbols erscheinen in einem pop-up-Fenster der Hofname und darunter die Option „Beschreibung“. Diese erstellt bei Mausklick ein PDF-Dokument mit folgenden Inhalten:
  • heutige Adresse (Bei nicht mehr existierenden Anwesen ist die Hausnummer in runde Klammer gesetzt.)
  • Hofnamen, von denen in der Regel mehrere gebräuchlich waren, und in Klammer dazu die entsprechende Quelle (deren Beschreibung siehe unten):
    • AGB = Altes Grundbuch 1790-93 angelegt
    • JL = Josefinisches Lagebuch 1786-88
    • TG = Theresianisches Gültbuch 1750, im Innviertel 1780 angelegt
    • Nur für Güter des Innviertels:

    • HA = Hofanlagsbuch 1760
    • GK = Güterkonskription 1752
    Wenn hier Informationen zu mehr als einem Gut angezeigt werden, handelt es sich um zusammengelegte Höfe bzw. um ein Haupt- und ein Zubaugut oder auch um ein Haus mit einem Auszugs- oder Inhaus; falls diese zu unterschiedlichen Grundherrschaften gehörten, können auch die Hausnamen voneinander abweichen.
  • Grundherrschaft
  • Politischer Bezirk
  • Gemeinde
  • Katastralgemeinde
  • Einlagezahl
  • weitere Informationen, die zur Einsichtnahme in die Originalquellen im Oö. Landesarchiv erforderlich sind

Quellentypen:

Altes Grundbuch (1790-93 angelegt, Original und digital im Oö. Landesarchiv): Gerichtsbezirk, Handschrift Nr., alte Band-Nr., alte Seiten-Nr., Bild-Nr. der digitalen Version, Rustikalfassions-Nr., Pfarre, Ortschaft, Hausnummer, Besitzer, Hofname, Besitzgerechtigkeit*, Hoffuß*

Josephinisches Lagebuch (1787, Original im Oö. Landesarchiv): Viertel, Handschrift Nr., Steuergemeinde (=Katastralgemeinde), Auszug Nr. (enthält alle Gründe, die zu einem Anwesen gehörten), Pfarre, Ortschaft, Hausnummer, Besitzer, Hofname

Theresianisches Gültbuch (1750, im Innviertel 1780 angelegt, Original und teilweise digital im Oö. Landesarchiv): Handschrift Nr., Handschrift-Teil-Nr., Seite, Bild-Nr. der digitalen Version, Viertel, Pfarre, Ortschaft, Hausnummer, Besitzer, Beruf, Hofname, Grundherrschaft, Amt, Besitzgerechtigkeit*, Hoffuß*

Nur für Güter im Innviertel:


Hofanlagsbuch (1760; Mikrofilm im Oö. Landesarchiv): Landgericht, Niedergerichtsbarkeit, Amt/Obmannschaft/Hofmark, Handschrift-Nr., Seite, Nummer, Ortschaft, Besitzer, Beruf, Hofname, Besitzgerechtigkeit*, Hoffuß*

Güterkonskription (1752; Mikrofilm im Oö. Landesarchiv): Handschrift-Nr., Seite, Nummer, Ortschaft, Besitzer, Hofname, Besitzgerechtigkeit*, Hoffuß*

Hinweis zur gerichtlichen Zuständigkeit der Innviertler Anwesen vor 1779: Weil die Niedergerichtsbarkeit in Kurbayern entweder beim Landesfürsten oder bei der Grundherrschaft lag (LG=landgerichtisch, HM=hofmärkisch), wird bei ersteren Amt und Obmannschaft, bei letzteren die Hofmark angegeben.



Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Oö. Landesarchiv
landesarchiv@ooe.gv.at

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